Die richtige Auszugsleiter fürs Wintercamping
Warum ich im Winter aufs Camperdach muss und Test, ob die 11- oder 9-stufige Auszugsleiter Hailo Flexline besser ist.
Wintercamping im Wohnmobil
Ich liebe den Schnee. Und ich tue alles dafür, dass ich mit dem Wohnmobil auch im Winter campen kann. Allerdings ist das bei einem Fensterbus gar nicht so einfach. Bin aber mittlerweile mit der Dämmung und den selbstgebauten Isolierglasscheiben sowie der thermischen Trennung vom Fahrerhaus ganz zufrieden. Der Fußboden ist noch ein bisschen kalt, aber sonst kann man es im Winter im Wohnmobil aushalten.
Schnee von der Solaranlage auf dem Wohnmobil kehren
Wie gut die Dämmung des Wohnmobils ist, sieht man am Schnee auf dem Dach. Der bleibt nämlich einfach liegen. Und da fängt das erste Problem an. Denn eine schneebedeckte Solaranlage bringt keinen Ertrag. Also muss ich regelmäßig den Schnee vom Dach kehren. Und wie man sieht, bin ich darauf gar nicht richtig vorbereitet. Ist halt mein erster Solarwinter.
Kaufe mir also unterwegs aus irgendeiner Supermarktgrabbelkiste einen Teleskop-Schneebesen für die Solaranlage. Der ist schon besser als mein Provisorium, aber mittlerweile weiß ich, dass es auch welche mit verstellbarem Schneebesen gibt. Da kann man den Schnee ganz normal schieben und muss den nicht so quer wischen. Aber naja, jetzt habe ich den.
Problem Abgasschornstein im Schnee
Ob der teleskopierbare Schneebesen nun verstellbar ist oder nicht, kann mir eigentlich egal sein. Und auf die Solaranlage könnte ich dank der stromlosen Gasheizung auch verzichten. Strom brauche ich vor allem für die Dieselheizung. Ein wirkliches Problem habe ich aber, wenn der Abgasschornstein der Truma Heizung einschneit. Dann ist Schluss mit lustig und ich muss auf dem Dach Schnee räumen.
Vergleich der Auszugsleiter mit 11 und 9 Stufen
Da ich im Winter Unmengen Ausrüstung brauche, ist beim letzten Wintercamping die Auszugsleiter zu Hause geblieben. Hab bei der 11-stufigen Hailo zwar unten schon diesen Quersteg gekürzt, aber die ist doch ganz schön sperrig. Die 9-stufige Auszugsleiter kommt da mit 8 statt 11 kg nicht nur leichter, sondern zusammengeschoben wesentlich schlanker und handlicher daher.
Gefühlt liegen zwischen den beiden Teleskopleitern Welten. Und wie der Vergleich der Hailo Auszugsleiter mit 11 und 9 Stufen am Wohnmobil zeigt, komme ich mit beiden Leitern aufs Dach.
Die kleinere Leiter sitzt zumindest bei meinem um 10 cm höher gelegten Bus sogar besser, weil genau an der Dachrinne und unter der Markise. Von der Funktion her sind beide Leitern genial, weil man die leicht transportieren, flexibel in der Höhe arretieren und einfach mit einem Handgriff in sich zusammenrutschen lassen kann.
Also ist für mich der Vergleich klar und ich nehme lieber nur die 9-stufige Auszugsleiter. Die kann ich beim Wintercamping innen viel besser verstauen. Muss nur jetzt wieder die nervigen Aufkleber abmachen. Da könnte sich Hailo wirklich mal welche ausdenken, die man leichter abziehen kann. Wobei, da gibt es garantiert irgendeine Vorschrift, wie fest so ein Aufkleber sein muss.
Die Aufkleber halb abzuziehen, macht die ganze Sache optisch noch schlimmer. Am Ende funktioniert die Bereinigung der Teleskopleiter dann nur noch mit Aceton. Irgendwas ist eben immer.










Den Aufkleber vor der Truma, oder zuhause mit nem Fön anwärmen, dann flutscht das auch…
🙂
Naja, meist feht mir die Geduld. Dann muss es „schnell“ gehen.
Mit Aceton und Co. …. Dein ansonsten Ökologisches gewissen müsste eigentlich weinen, oder? Zumal deine Solarenergetischen Möglichkeiten auch nen´ Reiseföhn zulassen. Ich erinnere mich an einen Beitrag vom Tom ohne Zappel, bzgl. Föhn auf Tour?! 🙂
Aceton ist böse? Das war mir noch nicht klar. Und auf den Föhn bin ich nicht gekommen. Ziehe nicht so oft Aufkleber ab. Aber ja, Föhn und Strom sind immer dabei.