Rostige Ölwanne: Test Brantho Korrux 3 in 1 ohne Grundierung
Die Ölwanne am Mercedes T2M ist aus Stahlblech und kann rosten, was sich aber mit Brantho Rostschutzfarbe gut behandeln lässt.
Rost an der Ölwanne Mercedes T2N
So schön wie ein Motorunterfahrschutz ist, aber der hat auch Nachteile. Denn hinter der makellosen Edelstahlfassade kann sich schön der Rost verstecken. Wie hier an der Ölwanne meines Mercedes 711D.
Auch wird die Ölwanne dadurch nicht mehr regelmäßig geputzt. Seit ich mir aber einen Dampfreiniger gekauft habe, kommt der immer öfter auch für solche richtigen Dreckarbeiten zum Einsatz. Funktioniert auch beim Freilegen von Roststellen an der Ölwanne erstaunlich gut und ich kann das Aceton im Schrank lassen.
Sandstrahlen der Ölwanne
Das ultimative Reinigungsgerät für die rostige Ölwanne ist aber mein Sandstrahler.
Genau genommen strahle ich die Ölwanne nicht mit Sand, sondern mit Glasgranulat. Ungefähr die Hälfte des Strahlguts fängt die Sandstrahlpistole selbst auf. Der restliche Teil landet auf einem alten Fahrradkarton, wird gesiebt und auch wieder verwendet. Jedenfals sieht die Ölwanne nach dem Glasstrahlen wie neu aus. Naja, nicht ganz. Die Farbe fehlt noch.
Rostschutz der Ölwanne nur mit Brantho Korrux 3 in 1
Auf den Fotos sieht es so sonnig und warm aus. Aber tatsächlich bearbeite ich den Rost auf der Ölwanne im Schein der tiefstehendwn Wintersonne. Und da ist lackieren immer blöd. Im Sommer hätte ich genug Zeit, Owatrol mehrfach aufzutragen, dann Brantho Korrux Nitrofest und zum Schluss erst Brantho Korrux 3 in 1 als Deck- und Schutzschicht.
Aber im frostigen Februar 2026 ist das Zeitfenster für Frostschutz klein. Heute herrschen mit 10 Grad zwar eigentlich ideale Temperaturen zum lackieren. Aber bald soll es wieder Frost und Schnee geben. Also kann ich nur eine Schicht Rostschutzfarbe auftragen und mache einen Test, ob man Brantho Korrux 3 in 1 wirklich auch auf Flugrost und in einem Arbeitsgang lackieren kann.
Ich traue zwar Owatrol mehr, aber Lack ist genauso gut. Hauptsache, der hält, ist luftdicht und schließt den Rost so ein, dass er nicht weiter rosten kann. Allerdings ist eben genau das Anhaften das Hauptproblem auf Rost. Deswegen muss der Untergrund so vorbehandelt sein, dass die Farbe hält. Dazu brauche ich für luftdichten Lack eine vernünftige Schichtdicke. Und die bringt Brantho mit. Vor allem aber auch die Haftung auf dem Untergrund.
Allerdings haftet Brantho nicht nur da, wo es soll. Muss meine armen Arbeitshandschuhe wegschmeißen und setze fortan beim Rostschutz meiner Ölwanne auf Einweghandschuhe.
Insofern ja, ich kann Brantho wohl wirklich direkt auf Rost lackieren. Aber den (losen) Rost vorher möglichst gut runterzuholen, ist Voraussetzung. Und was ist dafür besser geeignet als meine kleine Sandstrahlpistole. Die müsste bloß auch so einen langen Rüssel haben wie Branthos Komfortdose, damit ich ihn alle Ecken komme.
Am liebsten hätte ich den Motor original in hellgrün lackiert. Aber erstens kenne ich da den Farbton nicht, zweitens müsste ich hellgrüne Rostschutzfarbe erst bestellen und drittens mag ich das Siegelrot. Nun gut, vielleicht nicht gerade an den Händen.
Infos und Werbung
- Den Dampfreiniger hab ich mir eigentlich für die Hausreinigung gekauft, aber der macht auch am Bus hervorragende Arbeit (Kärcher Dampfreiniger SC 3)*: Klick
- Die kleine Sandstrahlpistole Buran plus begeistert mich seit Jahren (Korrosionsschutz-Depot.de): Klick
- Rostschutzfarbe gibt es in allen möglichen RAL-Tönen, ich mag das RAL 3000 (Brantho Korrux 3 in 1)*: Klick
- Wichtig für enge Stellen sind ein paar der ergiebigen Komfortdosen mit dem langen Sprührüssel (Brantho Korrux 3 in 1)*: Klick










Ich sehe rot! Voll krass die Farbe, das wäre mir zu krass 😉
🙂
Dein Mercedesgrün könnte Resedagrün RAL 6011, sein?!
Ach, wenn da der Motorunterfahrschutz wieder dran ist, sieht man es überhaupt nicht mehr. Leider.
🙂 😉